Krankheiten im Urlaub vermeiden geht das? Ihr sind alles Hilfreichen Tipps und viele Infektionen schon im Vorfeld zu vermeiden!
Krankheiten im Urlaub vermeiden geht das? Ihr sind alles Hilfreichen Tipps und viele Infektionen schon im Vorfeld zu vermeiden!
Wenn man an Urlaub denkt, denkt man wahrscheinlich nicht als Erstes an Krankheiten. Man freut sich eher auf gutes Wetter, das Meer, leckeres Essen oder darauf, endlich mal vom Alltag abzuschalten. Trotzdem kann es passieren, dass man gerade im Urlaub krank wird. Besonders bei Reisen in andere Länder gibt es einige gesundheitliche Risiken, die man von zu Hause vielleicht gar nicht kennt.
Das kann ganz harmlos anfangen. Zum Beispiel bekommt man plötzlich Bauchschmerzen, Durchfall oder einen Sonnenbrand. Es gibt aber auch Krankheiten, die deutlich gefährlicher sein können. Dazu gehören zum Beispiel Malaria, Denguefieber oder Hepatitis A. Welche Krankheiten auftreten können, hängt stark davon ab, wohin man reist. Auch die Jahreszeit, die Art der Reise und die eigene Gesundheit spielen eine Rolle.
Viele Menschen denken vielleicht: „Mir wird schon nichts passieren.“ Und natürlich muss man nicht bei jeder Reise Angst haben, krank zu werden. Trotzdem ist es sinnvoll, sich vorher ein bisschen mit dem Thema zu beschäftigen. Einige einfache Maßnahmen können nämlich schon einen großen Unterschied machen. Dazu gehören zum Beispiel Impfungen, guter Mückenschutz, sauberes Trinkwasser und eine kleine Reiseapotheke.
Wenn man in ein anderes Land reist, verändert sich für den Körper einiges. Vielleicht ist es dort viel wärmer als zu Hause, die Luftfeuchtigkeit ist höher oder man hält sich plötzlich in einer ganz anderen Umgebung auf. Dazu kommen andere Lebensmittel, andere Hygienebedingungen und manchmal Krankheitserreger, mit denen der eigene Körper bisher kaum Kontakt hatte. Ein gutes Beispiel ist das Trinkwasser. In Deutschland kann man Leitungswasser normalerweise ohne Bedenken trinken. In anderen Ländern sollte man das nicht unbedingt machen. Das Wasser kann dort Krankheitserreger enthalten, die zu Durchfall oder anderen Magen-Darm-Erkrankungen führen können.
Auch beim Essen sollte man vorsichtig sein. Besonders an Orten, an denen Lebensmittel nicht ausreichend gekühlt oder erhitzt werden, kann das Risiko einer Infektion steigen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man im Urlaub überhaupt nichts Neues ausprobieren darf. Man sollte einfach ein bisschen darauf achten, was man isst und trinkt. Außerdem gibt es Krankheiten, die durch Tiere oder Insekten übertragen werden. Mücken sind dabei besonders wichtig. Sie können beispielsweise Malaria, Denguefieber oder andere Krankheiten übertragen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb, sich vor einer Reise über die gesundheitliche Situation am jeweiligen Reiseziel zu informieren. Denn die Risiken sind nicht überall gleich. Eine Reise nach Spanien ist gesundheitlich schließlich etwas anderes als eine Trekkingreise durch eine tropische Region.
Eine Krankheit, die viele Menschen mit Reisen verbinden, ist Reisedurchfall. Vielleicht hat man sogar schon einmal von Freunden gehört, die im Urlaub plötzlich mehrere Tage mit Magenproblemen im Hotelzimmer verbringen mussten.
Reisedurchfall kann durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden. Häufig gelangen die Krankheitserreger über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel in den Körper. Auch schlechte Handhygiene kann eine Rolle spielen. Typische Beschwerden sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und manchmal Erbrechen. Bei manchen Menschen kommt auch Fieber dazu.
Das größte Problem bei starkem Durchfall ist der Flüssigkeitsverlust. Der Körper verliert nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Salze. Deshalb sollte man bei Durchfall besonders darauf achten, genug zu trinken. Elektrolytlösungen können dabei helfen, den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen.
Um Reisedurchfall möglichst zu vermeiden, sollte man bei unsicherer Wasserqualität vorsichtig sein. Im Zweifel sollte man abgefülltes oder anderweitig sicheres Wasser verwenden. Auch Eiswürfel können problematisch sein, wenn man nicht weiß, aus welchem Wasser sie hergestellt wurden. Beim Essen kann eine einfache Regel helfen: Was gekocht oder gut erhitzt wurde, ist meistens weniger problematisch als rohe Lebensmittel, deren Herkunft oder Reinigung man nicht kennt.

Malaria gehört zu den bekanntesten Krankheiten, die auf Reisen in bestimmte tropische und subtropische Gebiete eine Rolle spielen. Die Krankheit wird durch Parasiten verursacht, die durch bestimmte Mücken übertragen werden. Vor allem in Teilen Afrikas ist Malaria weit verbreitet. Aber auch in anderen tropischen Regionen kann die Krankheit vorkommen.
Typische Beschwerden können Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen sowie Muskel- und Gliederschmerzen sein. Das Problem ist, dass die Beschwerden am Anfang auch wie eine ganz normale Grippe wirken können. Deshalb ist es wichtig, nach einer Reise in ein Malariagebiet Fieber ernst zu nehmen und dem Arzt zu sagen, dass man in einem solchen Gebiet war. Malaria kann schwer verlaufen und teilweise lebensgefährlich werden. Deshalb sollte man sich vor einer Reise in ein Risikogebiet unbedingt über geeignete Schutzmaßnahmen informieren.
Der wichtigste Schutz gegen Malaria besteht darin, Mückenstiche möglichst zu verhindern. Lange Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetze können dabei helfen. Je nach Reiseziel kann zusätzlich eine vorbeugende Einnahme von Medikamenten empfohlen werden. Welche Medikamente geeignet sind, sollte man mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.
Malaria ist nicht die einzige Krankheit, die durch Mücken übertragen werden kann. In verschiedenen Ländern gibt es auch andere sogenannte mückenübertragene Krankheiten. Dazu gehören zum Beispiel Denguefieber, Zika und Chikungunya. Denguefieber kann unter anderem hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen verursachen. In manchen Fällen kann die Krankheit schwer verlaufen.
Das Zika-Virus wird ebenfalls durch Mücken übertragen. Für schwangere Frauen ist Zika besonders wichtig, da eine Infektion während der Schwangerschaft das ungeborene Kind gefährden kann. Chikungunya verursacht häufig Fieber und starke Gelenkschmerzen. Die Beschwerden können teilweise lange anhalten.
Bei all diesen Krankheiten spielt Mückenschutz eine wichtige Rolle. Deshalb sollte man in entsprechenden Regionen nicht nur abends, sondern je nach Mückenart auch tagsüber auf Schutz achten.
Ein kleiner Aufwand kann hier also viel bringen.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion, die die Leber betrifft. Die Krankheit kann über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen werden. Die Beschwerden können beispielsweise Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen und Fieber sein. Bei manchen Menschen kommt später eine Gelbfärbung der Haut oder Augen dazu.
Besonders wichtig ist bei Hepatitis A die Hygiene. Regelmäßiges Händewaschen und vorsichtiger Umgang mit Lebensmitteln können das Ansteckungsrisiko verringern. Gegen Hepatitis A gibt es außerdem eine Impfung. Ob diese für eine bestimmte Reise sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Reiseziel und von der persönlichen Situation ab. Deshalb sollte man sich vorher beraten lassen.
Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass eine Reise eine gute Gelegenheit sein kann, den eigenen Impfstatus zu überprüfen. Dabei sollte man nicht nur an spezielle Reiseimpfungen denken, sondern auch daran, ob die normalen Standardimpfungen noch aktuell sind.
Auch Tiere können auf Reisen eine Gefahr darstellen. Ein wichtiges Beispiel ist die Tollwut. Tollwut kann durch den Speichel eines infizierten Tieres übertragen werden. Meistens passiert das durch einen Biss. Aber auch Kratzer oder der Kontakt mit Speichel können unter bestimmten Umständen gefährlich sein.
Besonders in einigen Ländern sollte man deshalb vorsichtig mit streunenden Hunden, Katzen, Affen und anderen Säugetieren sein. Auch wenn ein Tier freundlich aussieht, bedeutet das nicht automatisch, dass es gesund ist. Gerade Kinder möchten im Urlaub vielleicht gerne Tiere anfassen oder füttern. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass Kinder keine unbekannten Tiere streicheln.
Wenn man von einem möglicherweise infizierten Tier gebissen oder gekratzt wurde, sollte man nicht einfach abwarten. Die Wunde sollte möglichst schnell gründlich gereinigt werden und man sollte sofort medizinische Hilfe suchen. Für bestimmte Reisen kann auch eine Tollwutimpfung vor der Abreise sinnvoll sein. Das sollte individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.
Wenn man in ein warmes Land reist, freut man sich natürlich meistens über die Sonne. Aber gerade wenn man hohe Temperaturen nicht gewohnt ist, kann die Hitze für den Körper anstrengend sein. Ein Sonnenbrand ist wahrscheinlich das bekannteste Problem. Die Haut wird rot, brennt und kann sich später schälen. Ein Sonnenbrand ist aber nicht einfach nur ein kleines Ärgernis. UV-Strahlung kann die Haut schädigen und häufige starke Sonnenbrände erhöhen langfristig das Hautkrebsrisiko.
Noch gefährlicher ist ein Hitzschlag. Dabei steigt die Körpertemperatur stark an und der Körper kann seine Temperatur nicht mehr ausreichend regulieren. Betroffene können verwirrt werden oder sogar das Bewusstsein verlieren. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Um solche Probleme zu vermeiden, sollte man bei großer Hitze regelmäßig trinken und sich zwischendurch im Schatten oder in kühlen Räumen aufhalten. Auch eine Kopfbedeckung und Sonnencreme sind sinnvoll.
Gerade beim Wandern oder Sport sollte man nicht vergessen, dass man bei großer Hitze deutlich mehr Flüssigkeit verlieren kann.
Nicht jeder Urlaub findet am Meer statt. Wer in die Berge oder sogar in sehr hohe Gebiete reist, kann mit einem ganz anderen Gesundheitsproblem zu tun bekommen: der Höhenkrankheit. In großer Höhe ist der Luftdruck niedriger und dem Körper steht weniger Sauerstoff zur Verfügung. Wenn man zu schnell aufsteigt, kann der Körper Schwierigkeiten haben, sich daran anzupassen.
Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit und Schlafprobleme. Deshalb sollte man sich in großen Höhen möglichst langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Wenn Beschwerden stärker werden, sollte man nicht einfach weiter aufsteigen.
Auch eine lange Flugreise kann den Körper belasten. Besonders bei Reisen über mehrere Zeitzonen kann es passieren, dass die innere Uhr nicht mehr mit der Uhrzeit am Urlaubsort übereinstimmt. Man ist dann vielleicht mitten am Tag müde oder liegt nachts wach, obwohl man eigentlich schlafen möchte. Dazu können Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und ein allgemeines Gefühl von Müdigkeit kommen.
Jetlag ist normalerweise nicht gefährlich und verschwindet nach einigen Tagen wieder. Trotzdem kann er gerade bei einem kurzen Urlaub ziemlich nervig sein. Während eines langen Fluges sollte man genug trinken und sich möglichst etwas bewegen. Nach der Ankunft kann es helfen, sich schnell an den Tagesrhythmus des Urlaubsortes zu gewöhnen.
Ein Thema, über das viele Menschen nicht gerne sprechen, das aber trotzdem wichtig ist, sind sexuell übertragbare Krankheiten. Dazu gehören zum Beispiel HIV, Hepatitis B, Syphilis, Gonorrhö und Chlamydien. Eine Ansteckung kann grundsätzlich überall passieren und hängt nicht einfach davon ab, in welchem Land man Urlaub macht.
Ungeschützter Geschlechtsverkehr kann das Risiko einer Übertragung erhöhen. Kondome können vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen schützen. Wer auf Reisen sexuelle Kontakte hat, sollte deshalb genauso vorsichtig sein wie zu Hause. Außerdem gibt es Impfungen gegen bestimmte Infektionen, zum Beispiel Hepatitis B. Ob eine Impfung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Person und Situation ab.
Eine kleine Reiseapotheke ist zwar keine Garantie dafür, dass man gesund bleibt, kann aber sehr praktisch sein. Niemand möchte wegen jeder Kleinigkeit im Urlaub erst eine Apotheke suchen müssen.
Was man genau mitnimmt, hängt vom Reiseziel und von der eigenen Gesundheit ab.
| Was gehört in die Reiseapotheke? | Wofür ist es wichtig? |
|---|
| Persönliche Medikamente | Für regelmäßig benötigte Medikamente |
| Pflaster und Verbandsmaterial | Zur Versorgung kleinerer Wunden und Verletzungen |
| Desinfektionsmittel | Zum Reinigen und Desinfizieren von Wunden |
| Fieberthermometer | Um die Körpertemperatur zu kontrollieren |
| Sonnenschutz | Zum Schutz vor Sonnenbrand und UV-Strahlung |
| Insektenschutzmittel | Zum Schutz vor Mücken und anderen Insekten |
| Elektrolytlösungen | Zum Ausgleich von Flüssigkeit und Salzen, z. B. bei starkem Durchfall |
| Medikamente gegen leichte Schmerzen oder Fieber | Zur Behandlung leichter Beschwerden |
| Medikamente gegen Durchfall | Können bei Durchfall helfen; am besten vorher ärztlich beraten lassen |
| Wichtige medizinische Dokumente | Zum Beispiel Impfpass, Medikamentenplan oder Versicherungsunterlagen |
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte natürlich darauf achten, genug davon für die gesamte Reise mitzunehmen. Außerdem ist es sinnvoll, Medikamente nicht einfach irgendwo im Gepäck zu verstauen, sondern sich vorher über die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes zu informieren.
Eigentlich kann man schon vor der Reise einiges dafür tun, dass der Urlaub möglichst problemlos verläuft.
Wenn man im Urlaub krank wird, sollte man zuerst versuchen, ruhig zu bleiben. Eine leichte Magenverstimmung bedeutet nicht automatisch, dass etwas Schlimmes passiert ist. Bei leichtem Durchfall ist es beispielsweise wichtig, genügend zu trinken. Bei stärkeren Beschwerden sollte man jedoch medizinische Hilfe suchen.
Besonders ernst sollte man Beschwerden wie hohes oder länger anhaltendes Fieber, Atemnot, starke Schmerzen, Bewusstseinsstörungen oder deutliche Anzeichen von Austrocknung nehmen. Nach einer Reise ist es außerdem wichtig, dem Arzt zu erzählen, wo man gewesen ist. Das kann bei der Diagnose helfen. Wenn jemand beispielsweise nach einer Reise in ein Malariagebiet Fieber bekommt, ist diese Information für den Arzt sehr wichtig.
Auch nach der Rückkehr aus dem Urlaub sollte man ungewöhnliche Beschwerden nicht einfach ignorieren.
Ein Punkt wird beim Thema Reisekrankheiten meiner Meinung nach oft vergessen: Es macht einen großen Unterschied, wie und wohin man reist.Wer zwei Wochen in einem Hotel in Spanien verbringt, hat andere gesundheitliche Risiken als jemand, der mehrere Wochen mit dem Rucksack durch Südostasien reist.
Auch eine Safari, eine Bergtour oder eine Reise in ein abgelegenes Gebiet stellt andere Anforderungen als ein normaler Strandurlaub. Deshalb kann man nicht einfach sagen: „Für das Land brauchst du diese fünf Sachen.“ Man muss immer die genaue Reise betrachten.
Auch die Jahreszeit kann eine Rolle spielen. Manche Krankheiten treten beispielsweise zu bestimmten Zeiten häufiger auf. Deshalb sollte man möglichst aktuelle Informationen verwenden.
Viele Gesundheitsprobleme auf Reisen lassen sich zumindest teilweise verhindern. Dafür muss man meistens gar nichts Besonderes machen. Hände waschen, sauberes Wasser trinken, Lebensmittel richtig auswählen, Sonnencreme benutzen und Mückenstiche vermeiden sind eigentlich einfache Dinge. Trotzdem werden sie im Urlaub manchmal vergessen, weil man entspannter ist und nicht ständig über mögliche Gefahren nachdenken möchte.
Genau darin liegt aber die Schwierigkeit. Im Urlaub denkt man vielleicht: „Ich mache das jetzt nur einmal.“ Ein einziger ungeschützter Mückenstich kann jedoch unter bestimmten Umständen ausreichen, um sich anzustecken. Das bedeutet nicht, dass man im Urlaub ständig vorsichtig und ängstlich sein muss. Es geht eher darum, ein gesundes Mittelmaß zu finden.
Man sollte seinen Urlaub genießen, aber gleichzeitig seinen gesunden Menschenverstand benutzen und im besten fall eine Auslandskrankenversicherung haben.
Krankheiten und andere Gesundheitsprobleme können einen Urlaub schnell verändern. Niemand plant schließlich eine Reise, um mehrere Tage krank im Hotelzimmer zu verbringen. Trotzdem kann es passieren, dass man sich im Ausland mit einer Krankheit ansteckt oder durch Hitze, Sonne, Wasser oder andere Faktoren gesundheitliche Probleme bekommt. Zu den bekanntesten Risiken gehören Reisedurchfall, Malaria, Denguefieber, Zika, Chikungunya, Hepatitis A und Tollwut. Daneben gibt es aber auch weniger exotische Probleme wie Sonnenbrand, Hitzschlag, Flüssigkeitsmangel oder Jetlag.
Das Wichtigste ist deshalb eine gute Vorbereitung. Man sollte sich vor der Reise über das eigene Reiseziel informieren, den Impfstatus überprüfen und wenn nötig ärztlichen Rat einholen. Je nach Reiseziel können außerdem Mückenschutz, eine Reiseapotheke und eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein.
Besonders wichtig finde ich, dass man sich von solchen Risiken nicht unnötig verrückt machen lässt. Nur weil eine bestimmte Krankheit in einem Land vorkommt, bedeutet das nicht automatisch, dass man sich dort anstecken wird. Viele Risiken lassen sich durch einfache Vorsichtsmaßnahmen deutlich reduzieren. Wer sich vorher informiert, auf Hygiene achtet und seinen Körper ernst nimmt, kann viele Probleme vermeiden. Und wenn doch einmal etwas passiert, ist es hilfreich, vorbereitet zu sein und zu wissen, wo man medizinische Hilfe bekommt.
Am Ende sollte Urlaub schließlich vor allem eines sein: eine schöne Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert und nicht eine Reise, bei der man sich ständig Sorgen um seine Gesundheit machen muss.
Das hängt stark vom Reiseziel ab. Bei vielen Reisen kommen eher harmlose Beschwerden wie Reisedurchfall, Sonnenbrand oder Erkältungen vor. In tropischen und subtropischen Regionen können aber auch Krankheiten wie Malaria, Denguefieber, Chikungunya, Zika oder Gelbfieber eine Rolle spielen. Auch Hepatitis A kann bei Reisen in bestimmte Regionen wichtig sein, da die Krankheit über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen werden kann.
Im Ausland können andere Krankheitserreger vorkommen als in Deutschland. Deshalb können Reisende mit Krankheiten in Kontakt kommen, die sie aus ihrem Alltag zu Hause nicht kennen. Dazu gehören je nach Reiseziel beispielsweise Malaria, Dengue, Zika oder bestimmte Magen-Darm-Krankheiten. Auch andere Temperaturen, ungewohntes Essen, Wasser und unterschiedliche Hygienebedingungen können dazu beitragen, dass Krankheiten entstehen oder übertragen werden.
Zu den häufigeren gesundheitlichen Problemen auf Reisen gehören Magen-Darm-Erkrankungen, insbesondere Reisedurchfall. Auch Erkältungen, Grippe, Sonnenbrand und Beschwerden durch Hitze können vorkommen. Welche Krankheiten besonders häufig sind, hängt jedoch davon ab, wohin man reist. In tropischen Regionen können beispielsweise Krankheiten durch Mücken häufiger vorkommen als in europäischen Urlaubsländern.
Reisedurchfall gehört zu den bekanntesten Krankheiten beziehungsweise Gesundheitsproblemen auf Reisen. Die Krankheit kann durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden. Häufig gelangen die Krankheitserreger über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel in den Körper. Typische Beschwerden sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und manchmal Erbrechen. Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken, weil der Körper durch den Durchfall viel Flüssigkeit verliert.
Verunreinigtes Wasser kann verschiedene Krankheiten übertragen. Dazu gehören beispielsweise Reisedurchfall und Hepatitis A. Je nach Region können auch andere bakterielle, virale oder parasitäre Krankheiten vorkommen. Deshalb sollte man sich vor einer Reise über die Wasserqualität informieren. Wenn das Leitungswasser nicht sicher ist, sollte man auf abgefülltes oder anderweitig sicheres Wasser zurückgreifen.
Ja, Lebensmittel können verschiedene Krankheiten übertragen, wenn sie mit Krankheitserregern verunreinigt sind. Besonders rohe oder nicht ausreichend erhitzte Lebensmittel können ein Risiko darstellen. Dadurch können beispielsweise Magen-Darm-Krankheiten entstehen. Auch Hepatitis A kann über verunreinigte Lebensmittel übertragen werden. Deshalb sollte man gerade in Ländern mit anderen Hygienebedingungen vorsichtig mit Lebensmitteln umgehen.